Über JobID

Michael von Hirschfeld

Seit 2005 arbeite ich als Personalberater. Davor habe ich Wirtschaftsinformatik studiert und in der Unternehmensberatung und in Technologieunternehmen gearbeitet. Als Berater kenne ich meinen Ausschnitt des Arbeitsmarkts sehr genau, einen kleinen Ausschnitt. Mit JobID sollen Unternehmen und Jobsuchende diese Genauigkeit für den ganzen Markt bekommen.

Woher die Idee kommt

Personalberatung hat zwei Teile. Der erste ist Beratung: Welche Rolle braucht das Unternehmen, und wie löst sie seine Herausforderungen am besten? Dieser Teil sieht in jedem Mandat anders aus.

Der zweite Teil ist Vermittlung: Menschen auf dem Arbeitsmarkt mit den Anforderungen des Unternehmens zusammenbringen. Diesen Teil habe ich professionalisiert und unterstütze damit Unternehmen. So gut wie ein transparenter Markt bin ich darin aber nicht. Das soll JobID leisten, mit Transparenz über den gesamten Arbeitsmarkt und einem automatischen Abgleich, wer zu welcher Stelle passt. Das möchte ich Unternehmen und Jobsuchenden geben.

Zwei Anläufe

2011 erhielt die Idee einer neuen Suchtechnik für den Jobmarkt eine Förderzusage der Innovationsstiftung Hamburg. Der erste Anlauf zeigte, was fehlte: Produktmanagement und Forschung. Mit Standardsoftware lässt sich das Problem bis heute nicht lösen.

Ab 2019 kamen beide Teile dazu, in einem finanzierten Forschungsprojekt. Dabei entstanden die Architektur für Daten und System und ein erster Prototyp. Für den Ausbau fand sich in den Jahren nach Corona keine Anschlussfinanzierung, das Projekt endete.

Der Weg über die Beratung

In derselben Zeit hat sich die Personalberatung verändert: weniger Vermittlung, mehr Beratung. Bei HireWorks haben wir dafür ein eigenes Anforderungsmanagement entwickelt, die Methode HIHB (High-Impact Hiring Blueprint). Sie beschreibt die Phase vor der Suche, das Pre-Recruiting, und bereitet das Recruiting so vor, dass Fehlbesetzungen vermieden und High Potentials erkannt, gefunden und eingestellt werden. Das Anforderungsmanagement kommt jetzt als eigene Anwendung auf den Markt.

Was heute anders ist

Anzeigen und Lebensläufe maschinell zu lesen, war 2019 aufwendig und teuer. Heute erledigen Sprachmodelle diesen Teil. Die eigentliche Arbeit bleibt der gemeinsame Standard für Tätigkeiten und Fähigkeiten, das Kontextwissen, gegen das jede Anzeige und jedes Jobsuchprofil abgeglichen wird. Warum das ein Sprachmodell allein nicht leistet, steht auf der Vision-Seite.

Der erste Schritt ist eine Jobbörse für HR-Stellen, geplant ab dem zweiten Quartal 2027. Dort lässt sich prüfen, ob die Treffer besser sind als eine Suche nach Titeln. Betrieben wird JobID von der HireWorks GmbH.

  • seit 2005in der Personalberatung
  • über 200Mandate mit HireWorks
  • seit 2011an der Suchtechnik für den Jobmarkt

Auf hihb.io stehen das Anforderungsmanagement HIHB und mein ausführliches Profil.