Die Vision von JobID
Niemand soll mehr einen Job verpassen.
Nicht, weil er auf der falschen Jobbörse sucht. Nicht, weil er den falschen Titel eingibt. JobID übersetzt Menschen und Stellen in einen gemeinsamen Standard und bringt sie zusammen, egal wo eine Stelle veröffentlicht ist und welchen Titel sie trägt.
Der Markt verliert Zeit, Geld und Menschen.
Unternehmen suchen monatelang. Gleichzeitig suchen Menschen Arbeit und finden die passende Stelle nicht, weil sie auf einer anderen Börse steht oder anders heißt.
1,15 Mio.
offene Stellen in Deutschland im ersten Quartal 2026
169 Tage
dauerte es im Schnitt, bis eine gemeldete Stelle besetzt war (Oktober 2024 bis September 2025)
3 Monatsgehälter
oder ein Viertel des Jahresgehalts kostet eine Besetzung über Personalberater, oft mehr. Bei höher bezahlten Positionen sind das über 50.000 € pro Besetzung.
über 1.000
aktive Jobbörsen gibt es im deutschsprachigen Raum. Wer alle Stellen sehen will, müsste sie alle durchsuchen.
Silos
Jede Karriereseite steht für sich, jedes Bewerbermanagement (ATS) hat ein eigenes Format. Nichts davon spricht miteinander.
57 %
der Jobsuchenden haben schon eine Bewerbung mittendrin abgebrochen, weil sie zu kompliziert oder zu lang war.
40 %
der Beschäftigten in Europa können ihre Fähigkeiten im Job nicht voll nutzen. Das verschenkt Produktivität für Menschen und Unternehmen.
Ein Job, viele Titel.
Für dieselbe Rolle gibt es mindestens 8 Titelvarianten (eigene Auswertung). Erfahrene Führungskräfte passen auf 20 und mehr Titel (Erfahrungswert aus der Personalberatung). Um nichts zu verpassen, müssten sie jeden davon auf jeder Börse eingeben.
Warum es einen Standard für Arbeit braucht.
Lebensmittel lassen sich vergleichen, weil auf jeder Packung dieselbe Nährwerttabelle steht. Für Arbeit gibt es so etwas nicht. Jede Stelle, jedes Profil, jedes Projekt und jede Weiterbildung beschreibt Arbeit in eigenen Worten.
JobID schafft diese gemeinsame Tabelle: Tätigkeiten und Fähigkeiten, verbunden in einem Modell. Erst wenn alles im selben Standard steht, lässt es sich vergleichen, über Titel, Sprachen und Börsen hinweg.
- Stellenanzeige„Payroll Specialist“
- Profil„Lohnbuchhaltung, 8 Jahre“
- Projekt„Umstellung Entgeltabrechnung“
- Weiterbildung„Lohnsteuer kompakt“
- im StandardTätigkeit „Entgeltabrechnung durchführen“
Die Engine bringt alles zusammen.
Sie hat zwei Aufgaben. Erstens übersetzt sie jedes Dokument in den Standard. Zweitens führt sie möglichst viel Inventar zusammen: Anzeigen von Unternehmen und Jobbörsen auf der einen Seite, Jobsuchprofile von Menschen auf der anderen. Jede Anzeige erreicht so alle Partner-Jobbörsen, und jedes Jobsuchprofil findet die passende Stelle, auch wenn sie auf einer anderen Börse steht.
Zielbild. Heute läuft ein Prototyp; die Vermittlung zwischen Partnern ist geplant.
Der Weg dorthin.
Die logische Folge wäre eine einzige Jobbörse mit allen Jobs der Welt. Das ist nicht der Plan. JobID wird der Vermittler in der Mitte: Jobbörsen und Unternehmensseiten schließen sich an, die Engine verbindet ihr Inventar. Jobbörsen bekommen dafür Such- und Matching-Technik und neue Produkte für ihre Kunden.
- läuft
Prototyp
Die Engine übersetzt Stellen und Suchen und begründet jeden Treffer.
- geplant Q2 2027
HR-Jobbörse auf jobid.com
Der erste Ort, an dem Menschen ihre JobID anlegen und HR-Stellen finden.
- geplant
Partnerverbund
Jobbörsen und Unternehmensseiten schließen sich an. Profile und Stellen finden sich über alle Partner hinweg.
Was damit möglich wird.
Für Menschen auf Jobsuche
Eine JobID, die überall gilt. Passende Stellen kommen zu dir, auch von Börsen, die du nie besucht hast.
Für Jobbörsen
Bessere Suche für die eigenen Nutzer, neue Produkte für die eigenen Kunden und Zugang zum Inventar des Verbunds.
Für Unternehmen
Ihre Stelle erreicht alle, die passen, nicht nur die, die zufällig auf der richtigen Börse unter dem richtigen Titel suchen. Und Sie können verdeckt suchen, ohne die Stelle zu veröffentlichen.
Warum KI allein das nicht kann.
Sprachmodelle verstehen Texte erstaunlich gut. Einen Markt verbinden sie nicht von selbst.
Ein gemeinsamer Maßstab
KI schätzt Ähnlichkeit bei jeder Anfrage neu. Ohne festen Standard sind Ergebnisse weder stabil noch über Börsen hinweg vergleichbar.
Nachvollziehbarkeit
Jeder Treffer braucht eine Begründung, die man prüfen kann. Die liefert ein Modell aus Tätigkeiten und Fähigkeiten, nicht eine Schätzung.
Inventar und Netzwerk
Der Wert entsteht, wenn möglichst viele Stellen und Profile im selben Standard stehen. Das baut man mit Partnern auf, nicht mit einem Modell.
Zustimmung und Datenhoheit
Profile wandern nur mit Einverständnis der Menschen. Das ist eine Frage von Regeln und Vertrauen, nicht von Rechenleistung.
Präzision
JobID zerlegt die Aufgabe in viele kleine, prüfbare Schritte: Daten aufbereiten, übersetzen, vergleichen, gegenprüfen. Mehrere spezialisierte Verfahren und KI-Modelle arbeiten zusammen. Das Ziel: genauere Treffer als eine einzelne KI, der man alles auf einmal gibt.
Fragen und Antworten
Was ist JobID?
JobID ist eine Engine, die Stellen, Profile, Projekte und Weiterbildungen in einen gemeinsamen Standard aus Tätigkeiten und Fähigkeiten übersetzt und sie vergleicht. Der erste Einsatz ist eine HR-Jobbörse auf jobid.com, geplant ab Q2 2027.
Was bedeutet „ein Standard für Arbeit“?
Alle Dokumente werden in dieselben Bausteine übersetzt, ähnlich wie eine Nährwerttabelle. Dadurch lassen sich eine Stellenanzeige und ein Profil direkt vergleichen, auch wenn sie ganz andere Worte benutzen.
Warum reicht KI dafür nicht aus?
KI schätzt Ähnlichkeit bei jeder Anfrage neu und kann ihre Ergebnisse schwer begründen. Ein fester Standard macht Treffer stabil, vergleichbar und nachvollziehbar. Dazu braucht es Inventar von vielen Partnern und die Zustimmung der Menschen.
Was passiert mit meinen Daten?
Geplant ist: Eine JobID wird nur mit deiner Zustimmung zwischen Partnern geteilt. Du entscheidest, wer dein Profil sieht.
Was passiert, wenn ich mich als Unternehmen vormerke?
Nichts außer einer Nachricht zum Start. Das Vormerken ist kostenlos und unverbindlich, wir brauchen nur Ihre E-Mail-Adresse.
Wie werden Jobbörsen Partner?
Schreiben Sie an mvh@jobid.com. Wir sprechen über Ihr Inventar, Ihre Nutzer und darüber, welche Produkte Sie mit der Engine anbieten können.
Mitmachen.
Als Jobsuchende:r
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